
AGB
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
für den Friseursalon in der Badergasse 16, 63739 Aschaffenburg
Betrieben durch:
T&T Betriebs GmbH
Bamberger Straße 9b
63743 Aschaffenburg
Stand: Juni 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Dienstleistungen, Beratungen, Terminvereinbarungen sowie den Verkauf von Produkten durch die T&T Betriebs GmbH (nachfolgend „Salon“).
Mit der Terminvereinbarung, der Buchung über ein Online-System oder der Inanspruchnahme einer Leistung erkennt der Kunde diese AGB an.
§ 2 Vertragsschluss und Terminvereinbarung
Termine können persönlich, telefonisch, per E-Mail, über soziale Medien oder über ein Online-Buchungssystem vereinbart werden.
Bei Online-Buchungen kommt ein verbindlicher Vertrag erst mit Zugang der Terminbestätigung zustande.
Der Salon ist berechtigt, Terminanfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
§ 3 Preise und Zahlung
Es gelten die am Tag der Leistungserbringung gültigen Preise des Salons.
Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Die Zahlung erfolgt unmittelbar nach Abschluss der Behandlung in bar oder mittels der angebotenen elektronischen Zahlungsmethoden.
Der Salon behält sich vor, für bestimmte Leistungen Anzahlungen zu verlangen.
§ 4 Anzahlungen
Für besonders zeit- oder kostenintensive Leistungen kann eine Anzahlung verlangt werden.
Dies betrifft insbesondere Balayage-Behandlungen, Blondierungen, Farbkorrekturen, Extensions, Braut- und Event-Stylings sowie Behandlungen mit einer Dauer von mehr als zwei Stunden.
Die Anzahlung wird auf den Endpreis angerechnet.
Im Falle einer nicht fristgerechten Absage oder eines Nichterscheinens kann die Anzahlung ganz oder teilweise einbehalten werden, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
§ 5 Terminabsagen, Nichterscheinen und Verspätungen
Vereinbarte Termine sind verbindlich.
Eine kostenfreie Absage oder Terminverschiebung ist bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin möglich.
Bei verspäteter Absage oder Nichterscheinen behält sich der Salon vor, eine angemessene Entschädigung gemäß § 615 BGB zu verlangen.
Dabei werden insbesondere die für den Termin reservierte Arbeitszeit, die kurzfristige Nichtverfügbarkeit für andere Kunden, ersparte Aufwendungen sowie eine mögliche anderweitige Vergabe des Termins berücksichtigt.
Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Erscheint der Kunde verspätet, kann sich die Behandlungsdauer entsprechend verkürzen. Bei einer Verspätung von mehr als 15 Minuten kann der Salon die Behandlung ablehnen, sofern eine ordnungsgemäße Durchführung nicht mehr möglich ist.
§ 6 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, vor Beginn der Behandlung alle für die Durchführung relevanten Umstände wahrheitsgemäß mitzuteilen.
Hierzu gehören insbesondere Allergien, Unverträglichkeiten, Haut- oder Kopfhauterkrankungen, Schwangerschaft, Medikamenteneinnahmen, frühere chemische Behandlungen, Henna- oder Metallsalzbehandlungen, Haarverlängerungen sowie Haarersatzsysteme.
Unterbleiben entsprechende Angaben, kann dies bei der Beurteilung etwaiger Haftungs- oder Schadensersatzansprüche als Mitverschulden des Kunden berücksichtigt werden.
§ 7 Dienstleistungen und Behandlungsergebnisse
Alle Leistungen erfolgen auf Grundlage einer individuellen Beratung.
Der Salon schuldet die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Dienstleistung, jedoch keinen bestimmten subjektiv empfundenen Erfolg.
Farb-, Blondierungs- und Umformungsergebnisse können aufgrund individueller Haarstrukturen, Vorbehandlungen oder äußerer Einflüsse variieren.
Abweichungen von Fotos, Farbmustern oder digitalen Darstellungen stellen keinen Mangel dar, sofern das Behandlungsergebnis fachgerecht ausgeführt wurde.
§ 8 Farb-, Blondierungs- und chemische Behandlungen
Bei chemischen Behandlungen können Risiken für Haarstruktur, Haltbarkeit und Farbergebnis bestehen.
Der Kunde wird im Rahmen der Beratung hierüber informiert.
Der Salon haftet nicht für Beeinträchtigungen oder unerwartete Ergebnisse, die auf unvollständige oder unrichtige Angaben des Kunden zurückzuführen sind.
Der Salon behält sich vor, eine Behandlung abzulehnen, wenn aus fachlicher Sicht erhebliche Risiken für die Haargesundheit bestehen.
§ 9 Reklamationen und Nachbesserung
Offensichtliche Beanstandungen sollten dem Salon möglichst innerhalb von sieben Kalendertagen nach der Behandlung mitgeteilt werden, damit eine zeitnahe Prüfung und gegebenenfalls Nachbesserung erfolgen kann.
Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben hiervon unberührt.
Vor einer Fremdbehandlung durch einen anderen Dienstleister ist dem Salon Gelegenheit zur Besichtigung und Nachbesserung einzuräumen.
Ansprüche wegen eines vermeintlichen Mangels können ausgeschlossen sein, wenn eine Fremdbehandlung die Überprüfung oder Nachbesserung unmöglich macht.
§ 10 Braut- und Event-Stylings
Für Braut- und Event-Stylings gelten ergänzend folgende Bedingungen:
Probefrisuren, Probemake-up und Beratungstermine werden gesondert berechnet.
Bei Absagen weniger als 14 Tage vor dem vereinbarten Termin kann eine geleistete Anzahlung einbehalten werden, soweit dem Salon ein entsprechender Schaden entsteht.
Bei kurzfristigen Absagen innerhalb von 48 Stunden vor dem Termin kann eine angemessene Entschädigung verlangt werden.
§ 11 Minderjährige Kunden
Dienstleistungen an Minderjährigen erfolgen nur mit Zustimmung eines Erziehungsberechtigten.
Bei chemischen Behandlungen wie Colorationen, Blondierungen, Dauerwellen oder ähnlichen Leistungen kann der Salon die schriftliche Zustimmung oder persönliche Anwesenheit eines Erziehungsberechtigten verlangen.
§ 12 Verkauf von Produkten
Für verkaufte Waren gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
Aus hygienischen Gründen sind bereits geöffnete oder benutzte Pflege- und Kosmetikprodukte von einer freiwilligen Rücknahme ausgeschlossen.
Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben gelieferte Waren Eigentum des Salons.
§ 13 Gutscheine
Gutscheine können für Dienstleistungen und Produkte eingelöst werden.
Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Gutscheine verjähren gemäß den gesetzlichen Vorschriften regelmäßig nach drei Jahren, beginnend mit dem Schluss des Jahres ihrer Ausstellung.
Gesetzliche Ansprüche bleiben hiervon unberührt.
§ 14 Hausrecht
Der Salon übt das Hausrecht aus.
Personen können von der Behandlung ausgeschlossen werden, wenn sie Mitarbeitende oder andere Kunden beleidigen, den Betriebsablauf erheblich stören, aggressiv auftreten, unter erheblichem Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen oder gegen geltende Gesetze verstoßen.
Ein Anspruch auf Durchführung der Behandlung besteht in diesen Fällen nicht.
§ 15 Höhere Gewalt
Kann eine Leistung aufgrund höherer Gewalt oder sonstiger nicht vom Salon zu vertretender Umstände nicht erbracht werden, bestehen keine Schadensersatzansprüche gegen den Salon.
Hierzu zählen insbesondere Naturereignisse, Strom- oder Wasserausfälle, behördliche Anordnungen, Pandemien, plötzliche Erkrankungen von Mitarbeitenden sowie technische Störungen.
Bereits geleistete Anzahlungen werden in diesem Fall erstattet oder auf Wunsch des Kunden auf einen Ersatztermin angerechnet.
§ 16 Haftung
Der Salon haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.
Für Verlust, Diebstahl oder Beschädigung persönlicher Gegenstände wird nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen gehaftet.
§ 17 Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet.
Einzelheiten ergeben sich aus der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung des Salons.
Einwilligungen zur Anfertigung und Veröffentlichung von Foto- oder Videoaufnahmen werden gesondert eingeholt und sind nicht Bestandteil dieser AGB.
§ 18 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Regelung.